Kategorie: Essays
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Die privatisierte Unsicherheit
Ein essayistischer Kommentar in einem Hör-Essay von Andersen Storm Die falsche Sicherheitsbehauptung In der Gegenwart ist viel von Sicherheit die Rede. Kaum ein politischer Eingriff kommt ohne dieses Wort aus. Sicherheit der Energieversorgung. Sicherheit der Rente. Sicherheit der Arbeitsplätze. Sicherheit des Standorts, der Demokratie, der Zukunft. Das Wort wirkt wie ein Versprechen, das schon durch…
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Pressefreiheit schützt nicht den Verlag
Warum Journalismus dort beginnen kann, wo die Presse ihn nicht mehr aufnehmen will Ein Anschluss an Michael Hallers Essay „Presse- und Meinungsfreiheit in Gefahr? Wir zerstören sie selbst“ im Philosophie Magazin. Haller erinnert daran, dass demokratische Öffentlichkeit nicht mit bloßer Meinung beginnt, sondern mit Information. Dieser Text setzt an einer offenen Stelle an: Journalismus ist…
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Text, Buch, Exemplar und Messe: Hör-Essay in Restspannung – Der Essay-Podcast
Der Hör-Essay „Text, Werk, Exemplar und Messe“ untersucht die Leipziger Buchmesse 2026 als einen Raum, in dem unterschiedliche Ebenen des Erzählens gleichzeitig sichtbar werden. Texte zirkulieren heute unabhängig von ihrer Form. Geschichten erscheinen als Hörbuch, E-Book oder Gespräch. Dennoch bleibt das Buch präsent – als Werkform, als gestaltetes Objekt und als Exemplar im Gebrauch. Ausgehend…
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Weltfrauentag – Über Gleichheit, Symbolik und die Frage nach der Struktur
Weltfrauentag: Worum es wirklich gehen sollte Der Internationale Frauentag entstand nicht als symbolischer Gedenktag. Sein Ursprung liegt in der Arbeiter- und Frauenbewegung des frühen 20. Jahrhunderts. Gefordert wurden konkrete Rechte: Wahlrecht, faire Arbeitsbedingungen, politische Teilhabe, ökonomische Selbstständigkeit. Der Tag war auf strukturelle Veränderungen gerichtet. Heute hat sich der Fokus teilweise verschoben. Öffentliche Debatten konzentrieren sich…
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Wem nützt der bewaffnete Konflikt zusätzlich?
Und warum lese ich das so selten? Ein Essay von Andersen Storm über innenpolitische Nutzenstrukturen bewaffneter Konflikte und die Selektionslogik medialer Informationsräume Machtanalyse, Perspektivenselektion und Medienzugang Bewaffnete Konflikte werden öffentlich meist als Abfolge von Ereignissen dargestellt: militärische Bewegungen, diplomatische Reaktionen, strategische Risiken. Seltener erscheint eine andere Perspektive, die in der politischen Analyse seit langem etabliert…
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Bewusstsein aus der Restspannung: Was ein vergessener Chip über KI-Emergenz lehrt
Between precision and noise, between the predictable and the unforeseen, systems generate a remainder—a surplus that resists calculation. Consciousness from Residual Tension argues that this remainder is not an error, but the very zone where something new begins to speak. In technical systems as in human culture, awareness may emerge precisely where function fails.
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