• Der Apfel-Sommelier

    Der Apfel-Sommelier – Andersen Storm | Welterkennung, Wahrnehmung Ich weiß, was ich tun würde, wenn ich reich wäre: Ich würde mir einen Apfel-Sommelier anstellen. Einen Sommelier? Na klar. Und der würde weiter nichts zu tun haben, als für mich 365 Apfelsorten zu finden. Auf der ganzen Welt. Und mir einen Apfel des Tages, passend zu…

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  • Liebe zu hassen ist etwas Furchtbares

    Liebe zu hassen ist etwas Furchtbares

    Ein Text nach dem Anschlag auf den Berliner CSD am 25. Juli 2026 – über Liebe, queere Sichtbarkeit und die Durchlässigkeit des Seins. Vor Kurzem sah ich im Internet ein Pappschild mit dem Satz: Love is a terrible thing to hate. Liebe zu hassen ist etwas Furchtbares. Der Satz blieb bei mir, nachdem es am…

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  • Die privatisierte Unsicherheit

    Ein essayistischer Kommentar in einem Hör-Essay von Andersen Storm Die falsche Sicherheitsbehauptung In der Gegenwart ist viel von Sicherheit die Rede. Kaum ein politischer Eingriff kommt ohne dieses Wort aus. Sicherheit der Energieversorgung. Sicherheit der Rente. Sicherheit der Arbeitsplätze. Sicherheit des Standorts, der Demokratie, der Zukunft. Das Wort wirkt wie ein Versprechen, das schon durch…

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  • Gegen das indifferente Wir

    Gegen das indifferente Wir

    Ein Kommentar gegen das indifferente „Wir“ in politischen und gesellschaftlichen Aussagen. Wer Verantwortung fordert, muss sagen, von wem. Ein diffuses Wir ersetzt keine Adressierung.

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  • Pressefreiheit schützt nicht den Verlag

    Pressefreiheit schützt nicht den Verlag

    Warum Journalismus dort beginnen kann, wo die Presse ihn nicht mehr aufnehmen will Ein Anschluss an Michael Hallers Essay „Presse- und Meinungsfreiheit in Gefahr? Wir zerstören sie selbst“ im Philosophie Magazin. Haller erinnert daran, dass demokratische Öffentlichkeit nicht mit bloßer Meinung beginnt, sondern mit Information. Dieser Text setzt an einer offenen Stelle an: Journalismus ist…

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  • Pfingsten und die verlorene Verständigung

    Pfingsten und die verlorene Verständigung

    Pfingsten und die verlorene Verständigung ist ein kommentierender Kurz-Essay über Pfingsten als Fest der Sprache – und über die Frage, warum einer Gesellschaft ohne gemeinsame Verständigung auch die gemeinsame Wirklichkeit abhandenkommen kann. Haben Sie gewusst, dass Pfingsten auch das Fest der Sprache und der Verständigung ist? Nicht nur ein verlängertes Wochenende mit einem freien Montag.…

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  • Text, Buch, Exemplar und Messe: Hör-Essay in Restspannung – Der Essay-Podcast

    Text, Buch, Exemplar und Messe: Hör-Essay in Restspannung – Der Essay-Podcast

    Der Hör-Essay „Text, Werk, Exemplar und Messe“ untersucht die Leipziger Buchmesse 2026 als einen Raum, in dem unterschiedliche Ebenen des Erzählens gleichzeitig sichtbar werden. Texte zirkulieren heute unabhängig von ihrer Form. Geschichten erscheinen als Hörbuch, E-Book oder Gespräch. Dennoch bleibt das Buch präsent – als Werkform, als gestaltetes Objekt und als Exemplar im Gebrauch. Ausgehend…

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  • Weltfrauentag – Über Gleichheit, Symbolik und die Frage nach der Struktur

    Weltfrauentag – Über Gleichheit, Symbolik und die Frage nach der Struktur

    Weltfrauentag: Worum es wirklich gehen sollte Der Internationale Frauentag entstand nicht als symbolischer Gedenktag. Sein Ursprung liegt in der Arbeiter- und Frauenbewegung des frühen 20. Jahrhunderts. Gefordert wurden konkrete Rechte: Wahlrecht, faire Arbeitsbedingungen, politische Teilhabe, ökonomische Selbstständigkeit. Der Tag war auf strukturelle Veränderungen gerichtet. Heute hat sich der Fokus teilweise verschoben. Öffentliche Debatten konzentrieren sich…

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  • Wem nützt der bewaffnete Konflikt zusätzlich?

    Wem nützt der bewaffnete Konflikt zusätzlich?

    Und warum lese ich das so selten? Ein Essay von Andersen Storm über innenpolitische Nutzenstrukturen bewaffneter Konflikte und die Selektionslogik medialer Informationsräume Machtanalyse, Perspektivenselektion und Medienzugang Bewaffnete Konflikte werden öffentlich meist als Abfolge von Ereignissen dargestellt: militärische Bewegungen, diplomatische Reaktionen, strategische Risiken. Seltener erscheint eine andere Perspektive, die in der politischen Analyse seit langem etabliert…

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  • Gelbe Briefe – Beherrschte Mehrdimensionalität im deutschen Kino

    Gelbe Briefe – Beherrschte Mehrdimensionalität im deutschen Kino

    Gelbe Briefe – Berlinale-Gewinner und seine sieben Dimensionen | Filmessay Am Montag (23.02.) habe ich den Berlinale-Siegerfilm gesehen während eines Pressescreenings in Leipzig. Ich bin skeptisch bei Festival-Entscheidungen. Auch bei dieser. Der Winter war gerade erst ein paar Tage fort. Sonne auf dem Weg ins Kino. Der Film startet im Theater und endet in einem…

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